Tristian and Isolde

How many have you loved before me?
None.
And after me?
None.

Wir schreiben das 12. Jahrhundert – Tristan und Isolde, ein Liebespaar zweier verfeindeter Königreiche: Irland und Großbritanien. Zudem wird Isolde, den gesellschaftlichen Ständen verpflichtend, an einen Herrscher verheiratet, dem Tristan unterlegen ist. So kann ein Treffen zwischen dem Liebespaar nur im Geheimen stattfinden, bis die beiden entdeckt werden und ihre Liebe seinen Tribut fordert: Den Tod.

Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Immer noch können Paare aufgrund gesellschaftlicher Zwänge nicht offiziell zusammen sein. “Verbotene Liebe” bleibt nach wie vor aktuell. Wenn damals noch zwei bekriegende Völker eine Liebe zwischen zweier Menschen unmöglich machte, besteht heute die Unmöglichkeit einer gemeinsamen Liebe zwischen zwei gleichgeschlechtlichen Menschen, darin, dass sie häufig gesellschaftlich nicht anerkannt wird. Wir wachsen durch unsere Kultur und Gesellschaft, bestärkt durch die klassische Literatur, in einer heteronormativen Welt auf, die das “Anders-sein” gar nicht oder nicht ausreichend thematisiert, sodass Homosexualität immer noch als Andersartigkeit angesehen und häufig nicht geduldet wird. Tristana und Isolde – eine Reinterpretation eines klassischen Dramas.

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